Futuristisch: Der Expo-Themen-Pavillon Mobility
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WELTHAUPTSTADT NEUEN DENKENS

Warum Dubai für Innovationen steht 

Künstliche Intelligenz, Robotik, Blockchain, 3D-Druck, Genetik und virtuelle Realität sollen helfen: Das Emirat sieht sich als Vorreiter neuer Entwicklungen in allen Branchen. Und die Ziele sind noch höher gesteckt: bis zum Jahr 2021 soll Dubai eine der innovativsten Städte der Welt werden. 

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as Ziel ist klar. Wer schläft, ist weg vom Fenster. Deswegen soll Dubai eine der innovativsten Städte der Welt werden. Nur dann wird das Emirat seine Stellung im virtuellen, globalen Städteranking behaupten oder gar ausbauen können. Wer nicht die hellsten Köpfe anzieht, kann auch nicht auf Staatseinnahmen hoffen. Die aber braucht Dubai. Die Stadt soll das neue Silicon Valley werden. Dubai ruft die innovativsten Unternehmen der Welt auf, an der Lösung für die größten Probleme des 21. Jahrhunderts mitzuwirken. Um das umzusetzen, hat die Regierung drei Ideen-Wettbewerbe ausgeschrieben. „Dubai Future Accelerators“ heißt einer der Wettbewerbe, veröffentlicht von der Dubai Future Foundation. Dabei geht es vorrangig um den Aufbau von Partnerschaften „und die Entwicklung gesetzesfreundlicher Umgebungen, in denen „Deep Technology“-Start-ups mit dem Potenzial, die Welt nachhaltig zu verbessern, Unterstützung finden“, heißt es dort. Dazu wurden Technologieunternehmen ins Boot geholt. Die entwickeln von Oktober diesen Jahres an zusammen mit Regierungsbehörden innovative Lösungen für die Bereiche Gesundheit, Bildung, Tourismus, Energieversorgung und Wasser. Die Partner, von denen viele aus Europa und den USA stammen, wurden so ausgewählt, dass sie Erfahrungen mit der Digitalisierung mitbringen – alles, was die vierte industrielle Revolution ins Leben gerufen hat: Künstliche Intelligenz, Robotik, Blockchain, 3D-Druck, Genetik und virtuelle Realität.

An den ersten beiden Ausschreibungen nahmen 4000 Unternehmen weltweit teil. Aus diesen wurden 65 ausgewählt, etwa zwei Drittel davon bekamen Verträge, künftig für Dubai arbeiten zu können und das Emirat innovativer zu machen. Derzeit läuft die dritte Ausschreibung, um „humanitäre Zeichen zu setzen“, wie es dort heißt. Es geht darin um die Schaffung von Arbeitsplätzen für Flüchtlinge, Schulbildung für deren Kinder, Alphabetisierung arabisch sprechender Menschen, aber auch darum, die Wasser- und sanitäre Grundversorgung in benachteiligten Ländern zu verbessern. Die Ausschreibung nennt sich „Mohammed Bin Raschid Global Initiative“. Daran teilnehmen dürfen auch Start-ups. Ihre Aufgabe laut Ausschreibungstext: Innovationen umzusetzen und sie für die Menschen nutzbar zu machen.

In diesem Zeitalter rasanten Wandels werden die, die hinterherhinken, schnell völlig unwichtig. Die Wahl ist einfach: Sei innovativ oder Du bist weg.“
Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum,
Vize-Präsident und Premier-Minister der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher von Dubai

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