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SPACEBASE

Experimental Web-Serie

Spacebase hat in der „Experimental“- Web-Serie beleuchtet, wie Kreativität bei Meetings gesteigert werden kann.

W
ir haben mit Erin Westover von der Buchungsplattform für Meetingräume über das Forschungsprojekt gesprochen.

tw:Wie ist die Idee entstanden?
Erin Westover:
Die Idee zur Serie ist aus einem Artikel im Time Magazin entstanden, in dem es über die Auswirkungen von LSD auf das Themenfeld Kreativität ging. Wir haben drei Episoden entwickelt, um das Kreativitätspotenzial unter dem Einfluss verschiedener Stimuli zu testen: „Netflix schauen vs. Zumba tanzen“, „unproduktives vs. Interaktives Meeting“ und „nüchtern vs. angetrunken vs. betrunken“.


Haben Sie Ergebnisse überrascht?
Besonders interessant war, dass alle Gruppen, die kreativ abgeschnitten haben, berichteten, dass sie ein Gefühl der Gemeinschaft entwickelt hatten und sich wohlfühlten, ihre Ideen innerhalb der Gruppe offen auszudrücken. Im Gegenzug erklärten die Gruppen, die schlechte Kreativ- Werte hatten, dass sie sich unwohl fühlten, weil sie nicht in der Lage waren, Ideen als Team zu entwickeln. Interessant war auch, wie schnell die Verhaltensveränderung unter Alkoholeinfluss stattfand. Als wir auf der Imex die erste Episode vorgestellt haben, war ich beeindruckt von dem großen Interesse, das unser Projekt hervorgerufen hat. Es gibt immer mehr Unternehmen, die nach Wegen suchen, um Inspiration in Produktivität zu übersetzen.

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FOTO: SPACEBASE

Kann die Studie als wissenschaftlich gültig beschrieben werden?
Einem hoch-wissenschaftlichen Anspruch konnten und wollten wir nicht genügen. Stattdessen strukturierten wir das Experiment als Problemlösungs- Whitepaper, das es uns erlaubte, Daten zu sammeln und zu analysieren, um zu einem Konsens über das Ergebnis zu kommen. Wir folgten den wissenschaftlichen Methoden so genau wie möglich, so dass das Experiment unter gesteuerten Umständen in der Zukunft wiederholt werden könnte. Nachdem ich die erhaltenen Daten ausgewertet habe, habe ich verschiedene Fachleute konsultiert, die in der Lage waren, unsere Ergebnisse zu validieren.


Was behindert Kreativität?
Ich bin ein großer Fan davon, die Umgebung zu ändern. Die meisten Leute haben interessanterweise jedoch oft Berührungsängste mit dem Konzept des „Umschaltens“, weil es als unprofessionell gilt – wie beispielsweise auf dem Boden oder mit den Beinen gekreuzt und einem Computer auf dem Schoß zu sitzen. Aus der Perspektive des Arbeitgebers kann die Nicht-Beachtung von Ideen und Input der Mitarbeiter ein ernstes Hindernis für freies Denken sein.

Was ist Ihre Empfehlung für ein kreatives Meeting?
Es muss nicht kompliziert sein. Vergewissern Sie sich, dass alle Teilnehmer wissen, was das Thema vorher ist, so dass jeder bereit ist, sich an den Zeitplan zu halten, im Sinne eines zielgerichteten Meetings. Versuchen Sie etwas Neues und Anderes, um den Teilnehmern frische Blickwinkel bieten zu können. Das könnte alles sein: ein neuer Ort, auf dem Boden zu sitzen oder die Integration von Requisiten in das Thema. Das Wesentlichste ist, den „inneren Kritiker“ zuhause zu lassen.


Wie sieht der ideale Besprechungsraum aus?
Die Möglichkeit, in einem gut ausgestatteten, stilvoll dekorierten Meeting- Raum in einzigartiger Lage zu arbeiten, ist optimal – wenn dann noch die o.g. Elemente vorhanden sind, ist das perfekt.


www.spacebase.com

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