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BOE 2020

Verdichtung in Dortmund

Der „mbt Meetingplace“ wird Teil der BOE 2020 in Dortmund. Damit baut die Fachmesse für Erlebnismarketing am 15. und 16. Januar 2020 den Wachstumsbereich MICE weiter aus.

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ie BOE International 2020 integriert den „mbt Meetingplace“. Mit der MICE- und Business-Travel-Fachmesse erweitert die Fachmesse für Erlebnismarketing den Bereich Meetings. „MICE verzeichnete in den vergangenen zwei Jahren ein starkes Wachstum auf der BOE. Mit dem ‚mbt Meetingplace‘ haben wir ein hervorragendes Format, um den spannenden Bereich ,Meetings, Incentives, Congresses and Exhibitions‘ am Messestandort Dortmund weiter auszubauen“, begründet Sabine Loos den Schritt. Es ist ein großer Schritt für die Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe, den mbt Meetingplace an die BOE anzudocken. „Das unterstreicht den Anspruch der führenden Leitmesse im Bereich Erlebnismarketing, sich auch künftig als wesentlicher Dreh- und Angelpunkt der Event-Industrie zu etablieren. Als umfassendes Kompetenzzentrum wollen wir Ausstellern und Fachbesuchern die fachliche Tiefe liefern.“

Während die Dortmunder nach Internationalität streben, waren die mbt Meetingplaces in Frankfurt und München regional ausgerichtet. Da sie am 15. und 16. Januar 2020 in der BOE aufgehen werden, wurde der Münchner mbt Meetingplace am 13. November 2019 abgesagt. „Die BOE hat sich zuletzt enorm entwickelt und insbesondere im Bereich MICE weiter professionalisiert. Die nun erfolgende Verzahnung mit dem ‚mbt Meetingplace‘ baut diese Stärke weiter aus und verdichtet das Angebot des deutschen Marktes auf einem One-Stop-Shop der in diesem Feld handelnden Entscheider und Akteure“, kommentiert Alexander R. Petsch, Gründer des mbt Meetingplace und Geschäftsführer der børding messe, die Entwicklung.
        
                     
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Ob die Besucher und Aussteller des „mbt Meetingplace“ nach Dortmund kommen zur BOE 2020?
FOTO: BOE INTERNATIONAL
                  

„DER ,WO‘-FAKTOR“

Die dfv Mediengruppe ist mit dem tp tagungsplaner.de und der tw tagungswirtschaft sowie 20 Partnern in Halle 6 am Stand 6.B06 vertreten. Das Programm am Gemeinschaftsstand zu aktuellen Event-Tech-Themen gestaltet der Startup-Verbund ZEUS, z.B. „HR-Challenges in der modernen Event-Tech-Industrie“ mit Amin Guellil von ucm.agency, „App ohne Store. Mobile Web-Apps für jedes Event“ mit Philip Katz, Mitgründer und Geschäftsführer von LineUpr, „Der ,WO‘-Faktor: Wieso man die richtige Eventlocation nicht unterschätzen darf“ mit Spacebase-Gründer und CEO Julian Jost, „Design, Technologie & Nachhaltigkeit: Event-Tools für ein neues Zeitalter“ mit den „Wristbanditz“ Stefanie Lischka und Michael Fritz, „Kommunikation, Verknüpfung und Automatisierung verschiedener Eventmanagement-Tools“ mit Florian Kühne, Mitgründer und Geschäftsführer von MATE.

MICE-Anbieter am dfv-Stand
Alexianer Hotel am Wasserturm
altares
Arena Berlin
Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall
Capri by Fraser Frankfurt
etvance
European Hotel Reservation
Helikon-Events Veranstaltungsagentur
Hotel Restaurant Clemens-August
hôtel villa raab
JUFA Holding
Lennefer Entertainment
Leonardo Royal Hotel Düsseldorf Königsallee
Magdeburg Marketing
Partyschiffe.de
Seminar- und Freizeithotel Große Ledder
Vila Vita Rosenpark Marburg
www.tagungsplaner.de/boe
                   
                                        
Themen- und Fortbildungsangebote machen neben dem MICE-Forum die Foren Technology & Scenography-Forum, Safety & Security-Forum, Acts On Stage und das Digital Forum.
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Seit zwei Jahren trägt die BOE dem wachsenden Segment MICE Rechnung. In der „MICE-Halle“ präsentieren sich rund 150 Aussteller wie Convention Bureaus und Kongresszentren, Hotels und Locations, aber auch Technikunternehmen mit ihren Dienstleistungen und Ideen. Strategischer MICE-Partner ist die dfv Mediengruppe. Ihre Marken tw tagungswirtschaft und tp tagungsplaner sorgen am ersten Messetag für das Programm des MICE-Forums mit dem Motto „Future Meetings & Events“ und provokanten Fragestellungen: Wie steht es um das MICE-Management 2020? Ist es agil, digital und disruptiv? Oder mutlos, analog und rückwärtsgewandt?
                             

Beleuchtet werden drei Perspektiven: der Teilnehmer, Tagungsplaner und Dienstleister. Die Perspektive der Teilnehmer nehmen im Pecha-Kucha-Format Fachleute aus Unternehmen und Verbänden ein wie Stefan Kirchner der Kölner Verbände Seminare, der Wunsch und Wirklichkeit vergleicht. Der Perspektive der Planer widmen sich zum Thema Interaktion Heiner Koppermann von „Swarmworks“, zu Technologie Amin Guellil vom ZEUS Innovators Club und zur Nachhaltigkeit Jürgen May der CSR-Agentur 2bdifferent. Die Perspektive der technischen Dienstleister bringen im Elevator Pitch Onlinebuchungs- Experten ein, darunter Julian Jost von Spacebase und Ciaran Delany von Meetingsbooker, die Perspektive der Städte und deren Hilfestellung bei umwelt- und klimafreundlichen Tagungen unter anderen Kyra Gragert und Luisa Mentz vom Berlin Convention Office bei Visit Berlin. Weitere Themen- und Fortbildungsangebote machen die Foren Technology & Scenography-Forum, Safety & Security-Forum, Acts On Stage und das Digital Forum sowie am Vortag das International Festival of Brand Experience (BrandEx).

Letztes Jahr nahmen an der BOE 10.900 Fachbesucher aus Agenturen, Eventmanager und Entscheider der Veranstaltungsorganisation teil und bewerteten die Messe als „gut“. Für neun von zehn Besuchern hatte sich die Anreise nach Dortmund gelohnt. Auch für 91 Prozent der Aussteller erfüllten sich ihre Erwartungen, für sieben Prozent wurden diese sogar übertroffen. Auf der BOE 2019 präsentierten sich in sechs Hallen 650 Aussteller aus 14 Ländern aus den Bereichen Event-Veranstaltung und -Ausstattung sowie Messebau – ein Zuwachs von 18 Prozent. Ob sich die Zahl der Besucher und Aussteller durch die Integration des mbt Meetingplace steigern lässt, wird sich zeigen.
KERSTIN WÜNSCH
                      
www.boe-messe.de

LEIDENSCHAFT IN DORTMUND

Kay Voges, Intendant des Schauspiels Dortmund, spricht auf dem BrandEx-Festival 2020FOTO: MARCEL URLAUB
Kay Voges, Intendant des Schauspiels Dortmund, spricht auf dem BrandEx-Festival 2020
FOTO: MARCEL URLAUB
„02| Die Leidenschaft“ ist das Motto des International Festival of Brand Experience (BrandEx) 2020 in der Messe Dortmund. Diese das „Gemüt völlig ergreifende Emotion“ wollen die Veranstalter, die Messe Dortmund, der Famab Kommunikationsverband, das Studieninstitut für Kommunikation und der BlachReport, am 14. Januar 2020 für das Live- Marketing übersetzen. Im Vordergrund steht das Experiential Marketing, das in Bezug auf die Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Wissenskultur und Next Generation unter der Überschrift „Disruptive Brand Experience“ erörtert wird. Der Festival-Track „Wissenskultur“ etwa rückt Begrifflichkeiten wie „HOAI vs. agiles Arbeiten“, „Co-Creation vs. Agenturpitch“ oder „Virtual vs. persönlich“ in den Mittelpunkt und regt zur Auseinandersetzung an. Unter den Rednern ist der Schauspiel- und Opern- Regisseur Kay Voges, Intendant des Schauspiels Dortmund und Gründungsdirektor der Akademie für Theater und Digitalität.
                          

Da die Digitalisierung die Begegnung, Formate und Plattformen mitbestimmt und so das Experiential Marketing, findet sie im Programm Platz in Vorträgen und Diskussionen. Über „Daten als Rohstoff der Live-Kommunikation – Was wir von Google & Co. lernen können“ spricht Dr. Christian Coppeneur-Gülz, Geschäftsführer von ExpoCloud. Die Bewegung „Fridays For Future“ und Hitzewellen machen das Thema Nachhaltigkeit für die Messe- und Event-Industrie dringlich. Neben der ökologischen Dimension geht es um die soziale wie Gender Equality, diskutiert im Panel „Society in transition – wie Geschlechtergleichstellung die Branche bewegt“ von Regina Mehler, Gründerin der Women Speaker Foundation, Ulrike Tondorf, Head of Live & Experience Branding bei Bayer, und Brigitte Nußbaum, Geschäftsführerin trendhouse event marketing. In Zeiten von Diversität und demografischem Wandel und dem Kampf um Talente stellen sich weitere Fragen: Wie attraktiv ist Live-Kommunikation für die Generation Y und Z? Was bietet sie dem Nachwuchs? Und wofür interessiert sich dieser eigentlich? Antworten suchen der „Fresh Club“, Formate wie Agency Pitch, Agentur-Herzblatt und Fuckup-Talk. Studenten und Auszubildende zahlen 25,21 Euro für das Festival-Ticket, alle anderen Besucher 695 Euro. Wer nur am Abend zur Verleihung des BrandEx-Awards 2020 und zur Party kommt, den kostet das Ticket 295 Euro.
            
KERSTIN WÜNSCH
                                          
www.brand-ex.org
                          
„Als umfassendes Kompetenzzentrum wollen wir Ausstellern und Fachbesuchern die fachliche Tiefe liefern.“
Sabine Loos,
Hauptgeschäftsführerin Messe Dortmund
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