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ROTARY INTERNATIONAL CONVENTION

Die Welt zu Gast

Zur 110. Rotary International Convention pilgern 27.000 Menschen aus über 170 Nationen zur Hamburg Messe. Gemeinsam wollen sie die Welt von Polio und Plastik befreien. Dazu setzen sie auf ihre Gemeinschaft, auf Vielfalt und 1,2 Mio. Freunde.

S
ie heißen Uma und Srigopal, Sakita und Aren, Rebecca und Jacob. Sie kommen aus Indien, Nigeria und den USA. Die Sechs sorgen im Bus 35 zur Hamburg Messe für Farbe und Fröhlichkeit. Die großen Namensschilder, die vor ihren Bäuchen baumeln, dienen ihnen und den 27.000 Delegierten der 110. Rotary International Convention vom 1. bis 5. Juni 2019 als Ticket für den Öffentlichen Nahverkehr in Hamburg. So auch am Sonntag zur Opening Ceremony. In Halle B6 der Hamburg Messe verfolgen je 11.000 Menschen in zwei Sitzungen dichtgedrängt die Begrüßungsreden von Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher und Barry Rassin aus den USA. Der Präsident von Rotary International sagt: „Die Initiative, die uns und unsere globale Mission am stärksten definiert, ist unser nach wie vor dringendes Ziel, die Welt von der Kinderlähmung zu befreien“. In Kooperation mit der Global-Polio-Eradication-Initiative hat Rotary die Kinderlähmung bis auf zwei Länder, Afghanistan und Pakistan, ausgerottet. Folgerichtig heißt der Zugang zum WLAN: endofpolio.

Rotary zählt mit 1,2 Mio. Mitgliedern in 35.000 Clubs zu den größten Wohltätigkeitsorganisationen der Welt. 56.000 Rotarier sind es in Deutschland. Dort kommen vor sechs Jahren Holger Knaack und Andreas von Möller auf die Idee, den Weltkongress in ihre Heimat zu holen. Die Stadt Hamburg müssen die beiden nicht lange überzeugen. Für die gemeinsame Bewerbung der Hansestadt, Hamburg Messe, CCH – Congress Center Hamburg und Hotellerie werden 1,65 Mio. Euro bereitstellt und für lokale Wirtschaft 24 Mio. Euro an Einnahmen erwartet. „Im ersten Quartal 2014 haben wir die Bewerbung abgegeben“, erinnert sich Andreas von Möller, Leiter des Hamburg Host Committees der Rotary Convention 2019. Zehn Städte bewerben sich, sechs kommen weiter: Rom, Montpellier, Taipeh, Hongkong, Houston und Hamburg. Im Finale setzt sich Hamburg gegen Hongkong durch.

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„End Polio Now“: Rotarier aus aller Welt sorgen für Aufmerksamkeit.
FOTO: ROTARY INTERNATIONAL
    

ROTARY INTERNATIONAL

Rotary International bringt ehrenamtlich tätige Führungskräfte, die sich für Lösungen der dringlichsten Probleme der Menschheit einsetzen, in einem globalen Netzwerk zusammen. Die 1,2 Mio. Mitglieder sind in mehr als 35.000 Rotary Clubs in über 200 Ländern und Regionen organisiert. Im Mittelpunkt ihres Engagements stehen ein besseres Leben für ihre Mitbürger und eine poliofreie Welt. In Deutschland setzen sich rund 56.000 Mitglieder in 1.100 Rotary Clubs für dieses Ziel ein. www.rotary.org

„Wir haben als Convention der kurzen Wege gepunktet“, meint von Möller – „von der Messe Hamburg in die Stadt und zu den Hotels ist es nicht weit.“ Am nächsten zur Messe liegen das Mercure Hotel Hamburg Mitte, das NH Hamburg City und das Radisson Blu Hotel Hamburg. Die 52 Hotels auf der Rotary Convention-Website kosten im Durchschnitt rund 200 Euro pro Zimmer und Nacht. Außerdem machen sich die Deutschen für Nachhaltigkeit stark. „Für uns Europäer ist das nichts Ungewöhnliches, für die Amerikaner aber schon“, bemerkt von Möller. „Es ist das erste Mal, dass die Rotary International Convention überzeugt werden konnte, den ÖPNV als Logistikpartner für alle Teilnehmer zu nutzen“, bekräftigt Heike Mahmoud, COO im CCH – Congress Center Hamburg. „Hamburg verfügt über ein sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz, das die internationalen Teilnehmer mit großer Begeisterung genutzt haben.“

Wer schlecht zu Fuß ist, nutzt den Bus-Kreisverkehr oder den E-Kleinbus-Transfer entlang der Messe zum Haupteingang und der S-Bahn-Station Sternschanze – oder „My Taxi“. Die Taxi-App spendet später ihre Einnahmen von 70.000 Euro. Rollstühle und Scooter stehen für Ältere und Gehbehinderte bereit. Rotary belegt insgesamt 97.000 qm, darunter elf Messehallen, sechs Konferenzhallen, zwei Konferenzräume à drei Räume, den Eingang Mitte inklusive acht Büros für die Projektleitung, den Counter- und Infobereich, den Eingang Ost, 27 Besprechungsräume, die Eingänge West und Süd und das Freigelände. Auf dem Gelände helfen 200 Volunteers in gelben Westen weiter. Die sogenannten „Sergeants-at-Arms“ reisen mit Rotary um die Welt und kennen sich aus. Weitere 600 freiwillige Hamburger sind es in der Stadt.
     

„Unser Projekt-Management-Team aus dem CCH hat die letzten zwei Jahre an der Planung, Vorbereitung und der Durchführung der Rotary Convention gearbeitet“, erzählt Mahmoud. Dieses Kernteam oder „Rotary-Orga-Team“-CCH besteht aus drei Projektmanagern und einem Techniker. „Das ist zwar außergewöhnlich, doch war es der größte Kongress, welcher auf dem Messegelände Hamburg bisher stattgefunden hat“, so Mahmoud und gibt ein paar Zahlen preis: Jedes Team-Mitglied legt vom 20. Mai bis 5. Juni 2019 rund 160 km auf dem Messegelände zurück, in der Vorbereitungsphase fallen 80 Stunden für Site Inspections an, vom 15. März bis 21. Mai 42 Stunden an Telefonkonferenzen mit Rotary International. Zu den Aufgaben von Mahmouds Team zählen die Ausstellungs- und Technikbetreuung, die Einholung von Genehmigungen der Stadt Hamburg, die Erstellung eines Sicherheitskonzepts mit Rotary International sowie die Unterstützung beim Kongressprogramm.

„Kurz gesagt“, so Mahmoud: „Wir waren für Rotary International der Ansprechpartner für alles.“ Als größte Herausforderung beschreibt sie die Komplexität des Kongresses und den entsprechenden Informationsfluss vom Orga-Team Rotary International USA zum Rotary-Orga-Team der Messe Hamburg. Das „Rotary-Orga-Team“-CCH arbeitet mit 40 Kollegen von Hamburg Messe und Congress zusammen sowie den Teams von Rotary International und dem Hamburg Host Committee. Letztere beiden verantworten das Programm, die Inhalte und Speaker. Für die Technik im Plenarsaal B6 und im Überlauf B5, das Streaming und die Übersetzungstechnik sorgen Dienstleister von Rotary International, für die 17 Breakout- und Meeting-Räume in den Hallen A1, B2-B4 EG und B7 die Hamburger.
               
„Die Nominierung eines Deutschen als zukünftigen Präsidenten von Rotary International motiviert uns als Bundesregierung, unsere Zusammenarbeit mit Ihnen als Organisation zu vertiefen.“
Dr. Gerd Müller, deutscher Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Ob in Hamburg 2019, in Toronto 2018 oder in Honolulu 2020: Traditioneller Höhepunkt ist der Einlauf der Delegationen. Die Flagge für Deutschland trägt Holger Knaack. Gerade aus den USA zurückgekehrt, überbringt der Inhaber der Immobilienfirma Knaack aus Ratzeburg „die“ Nachricht: Als erster Deutscher wird er Präsident Rotary International 2020/2021. „Die Nominierung eines Deutschen als zukünftigen Präsidenten von Rotary International motiviert uns als Bundesregierung, unsere Zusammenarbeit mit Ihnen als Organisation zu vertiefen“, kündigt Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller an. Nach seiner Rede sucht er das Gespräch mit Knaack. Die Rotarier sind für ihn wichtige Partner der Zivilgesellschaft im gemeinsamen Kampf gegen humanitäre Probleme.

Welche das sind, zeigen 200 Rotary-Projekte in der Halle „House of Friendship“, z.B. „End Plastic Soup“ gegen die Verschmutzung der Ozeane. Begleitend stehen Sessions zu neuen Ansätzen und Strategien für erfolgreiche Projekte an, etwa „Make your next conference or event a success“. In seinem Vortrag spricht der Amerikaner Rudy Westervelt über gute Gründe für Konferenzen und Gefahren bei der Organisation: „Unterschätze nicht die viele Arbeit!“ Im Best-Practice-Beispiel „Service above Selfie: Social Media in the Rotary Family“ sprechen Mitglieder des District 1940, ein Verbund aus Berliner Clubs, über ihre vier Kommunikationskanäle: den Blog, YouTube, Instagram und Facebook. „Jeder Kanal hat andere Inhalte. Unseren Blog haben wir mehrfach überdacht“, verraten die Fünf. Offen beantworten sie die Fragen ihrer Zuhörer.
    

„JETZT MUSST DU DAS MACHEN!"

Andreas von Möller (rechts) mit Holger Knaack und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (links).FOTO: ROTARY INTERNATIONAL, MONIKA LOZINSKA
Andreas von Möller (rechts) mit Holger Knaack und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (links).
FOTO: ROTARY INTERNATIONAL, MONIKA LOZINSKA
Andreas von Möller (rechts im Bild) ist Co-Chair des Hamburg Host Committees für die Rotary International Convention 2019 und Mitinhaber einer Hamburger Firma im internationalen Holz- und Papierhandel. Zwei Jahre nach der Gründung des Rotary Clubs Hamburg-Lombardsbrücke wurde von Möller 2002 als Mitglied berufen. 2007 wurde er Präsident und 2014 Governor des Districts. https://hamburg-lombardsbruecke.rotary.de
Andreas von Möller, Co-Chair des Hamburg Host Committees für die Rotary International Convention 2019, über eine vielfältige Fröhlichkeit, das „Manual for Conventions by Rotary“, freiwillige Helfer und Friedensstifter.

tw: Wenn Sie zurück an die Rotary International Convention denken, woran denken Sie?
Andreas von Möller: An diese Fröhlichkeit! Bei großen Konferenzen denkt jeder an dunkle Anzüge und ernste Gesichter, doch ist das bei uns ganz anders. Die 27.000 Teilnehmer aus aller Welt haben in der Stadt eine vielfältige Fröhlichkeit verströmt.

Vor sechs Jahren sind Sie und Holger Knaack auf die Idee gekommen, die Rotary Convention nach Hamburg zu holen. Was war Ihre Motivation?
Holger Knaack saß 2013 im Board of Directors und hörte, dass die Rotary Convention für 2019 zu vergeben wäre. Zeitgleich sah ich im Sommer die Lions mit ihrem Weltkongress in Hamburg. Sie feierten ein großes Fest. Da haben wir Rotarier mit den Zähnen geknirscht… Wir dachten uns: Was die können, können wir auch.

Wie ist es weitergegangen?
Wir haben uns an Hamburg Marketing gewendet und sind an das Hamburg Convention Bureau verwiesen worden. Die haben uns sofort bei der Bewerbung unterstützt, die wir gemeinsam im ersten Quartal 2014 abgegeben haben. Zehn Städte hatten sich beworben, sechs davon kamen weiter: Rom, Montpellier, Taipeh, Hongkong, Houston und Hamburg. Am Ende des einjährigen Auswahlprozesses blieben im Juni 2015 Hongkong und wir übrig. Das Board von Rotary entschied sich für uns.

Wie hat Hamburgs Bewerbung denn überzeugt?
Als Convention der kurzen Wege, denn von der Messe Hamburg in die Stadt und zu den Hotels ist es nicht weit. Außerdem habe ich mich für das Thema Nachhaltigkeit stark gemacht. Ich hörte nur „Bussing“ und „Shuttling“ und habe ein Konzept mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorgelegt. Der Hamburger Verkehrsverbund hat uns irre unterstützt und das Thema befeuert. Der Widerstand von den Amerikanern und den Asiaten war zwar groß, doch wir haben sie überzeugt. Wichtig war: Die Convention musste barrierefrei sein. Da ist Rotary ganz strikt, da etliche Mitglieder älter oder gehbehindert sind.

Haben Sie damals geahnt, was auf Sie zukommen würde?
Nein. Ich dachte: Wir bewerben uns, und danach übernimmt Rotary. Da haben die mich ausgelacht und gesagt: „Jetzt musst du das machen!“ Es gibt ein Manual for Conventions by Rotary mit 110 Seiten. Ab Seite 73 steht da alles über die Rotary International Convention und das Host Organizing Committee.

Welche Aufgaben hatten Sie als Co- Chair des Hamburg Host Committees zu erfüllen?
Das Team zusammenstellen, führen und zum Ziel bringen. Holger Knaack und ich haben 45 Personen rekrutiert, darunter acht „Chairs“ etwa für Finanzen und Logistik. Mit Rotary haben wir uns ständig abgestimmt. Mit unserem Konzept wollten wir zeigen, was Rotary macht– in der Welt, in Deutschland und in Hamburg. Wir haben acht Zelte an der Innenalster aufgestellt und über unsere Projekte informiert wie Polio bekämpfen oder Plastik in Ozeanen. Das kam sehr gut an.

Nicht wenige Menschen denken bei Rotary eher an Wohlstand als an Wohltätigkeit...
Wir sind kein Club der Reichen, der sich wöchentlich trifft. Wir haben unterschiedliche Berufe und wollen etwas bewegen. Ich bin Holzhändler und treffe bei Rotary auf eine Opernsängerin – wo geschieht das sonst? Sie müssen gut sein, in dem was Sie tun, egal ob als Kunsttischler oder Koch. Dann werden Sie vorgeschlagen. Wenn ich unsere Freiwilligen sehe, wenn ich sehe, wie morgens die Dekanin der plastischen Kieferchirurgie an der Sternschanze steht und den Weg zur Hamburg Messe weist oder der Intendant vom NDR zur Michaelis Kirche für die Morgenandacht, dann denke ich mir: „Irgendetwas machst du richtig.“
        

Ihr Engagement ist ehrenamtlich. Wie viele Stunden, Tage, Wochen oder sogar Monate haben Sie schätzungsweise für die Rotary Convention eingesetzt?
Seit 5,5 Jahren beschäftigt mich die Convention und seit dem Zuschlag ständig. 5,5 Monate vorher habe ich nichts anderes gemacht und hatte 5,5 Wochen vorher einen totalen Tunnelblick. Das ging nur, weil ich Mitinhaber meiner Firma bin und einen Partner habe.

Warum ist die Rotary International Convention wichtig für die Organisation und ihre Mitglieder?
Sie ist sehr, sehr wichtig. Die Menschen wollen sich treffen, weil sie Freunde geworden sind. Deshalb werde ich nächstes Jahr auch zur Rotary International Convention nach Honolulu fliegen. Zum anderen bekommen Sie sehr viele Informationen über Rotary, die vielen Projekte und darüber, wie Sie Ihre eigenen Projekte vorantreiben. Es ist eine Inspiration, eine regelrechte Infusion an Ideen. Und es ist ein großes Fest, das wir feiern, weil wir stolz sind, Rotarier zu sein und damit Teil einer Gemeinschaft von 1,2 Mio. Menschen. Als Handelsstadt ist Offenheit für uns in Hamburg selbstverständlich, doch das ist nicht überall auf der Welt so. Mehr Frieden stiften als in der Woche der Rotary International Convention kann man kaum.     
KERSTIN WÜNSCH

Genauso wichtig wie das Lernen voneinander ist die Vernetzung. Das Hamburg Host Committee bietet hierfür 300 Side Events an wie Konzerte in der Elbphilharmonie und der Hauptkirche St. Michaelis oder aber Essenseinladungen in die 21 Hamburger Clubs. „Bei uns waren Gäste aus über 20 Nationen“, erzählt Mahmoud. Sie ist erst seit vier Monaten Mitglied. „Es ist gut für das Networking und für das Verstehen anderer Kulturen“, sagt sie und tut es Messechef Bernd Aufderheide gleich. „Wir sind viel auf Konferenzen, doch die Offenheit der Menschen hier hat mich umgehauen“, bemerkt Mahmoud. „Viele bleiben nach dem Programm auf dem Gelände, tauschen sich aus und schließen Freundschaften. Das ist wirklich eine Community!“

Das verdeutlicht die General Assembly „Diversity and Fellowship“. Vier Mitglieder erzählen, was Rotary für sie bedeutet, und wie sich die 1,2 Mio. Freunde unterstützen. Past President K.R. Ravindran aus Sri Lanka bekennt: „I am what I am, only because of Rotary”. Das stößt auf großen Beifall ebenso wie die Keynote von Thato Kgatlhanye, Preisträgerin der Forbes-Liste „Afrika 30 unter 30“. Ihre Rethaka Foundation hat 20.000 Schulranzen aus recyceltem Plastik mit Solarzellen an afrikanische Schüler verteilt. „She is one to watch!“, weiß Präsident Rassin. Die junge Afrikanerin ist als Signal zu verstehen: Rotary will weiblicher werden und jünger. Dafür steht das Programm „Rotaract“ für unter 30-Jährige.

„Wir müssen dafür sorgen, dass mehr Frauen Rotary beitreten und Führungspositionen übernehmen“, mahnt Präsident Rassin. Der Vorstand will den Frauenanteil bei Rotary und in Führungspositionen bis Juni 2023 auf 30 Prozent erhöhen. Derzeit sind es 22 Prozent. Nicht nur, dass Frauen erst seit 1987 Zutritt haben, alle Präsidenten seit 1950 sind Männer. Wie seine Vorgänger ist Barry Rassin 365 Tage im Amt, wovon er 320 Tage reist. Dankbar holt er seine Gastgeber auf die Bühne: „Angereist aus aller Welt haben wir uns zu Hause gefühlt.“ Während er jedem Einzelnen die Hand schüttelt, erhebt sich der Saal: Standing Ovations für Hamburg.
KERSTIN WÜNSCH
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