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ICCA DUBAI

Alias Traum

Scheich Hamdan bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum ist Kronprinz von Dubai und Schirmherr des 57. Kongress der International Congress & Convention Association. Der Nahe Osten ist eine Premiere für die ICCA, die hier einen neuen Teilnehmerrekord erzielt.

„A
ls ich klein war, dachte ich, ich wäre eine Außerirdische“, erzählt Alia Almansoori. Seit die 16-Jährige eingesehen hat, dass sie ein Mensch ist, begleitet sie die eine Frage: „Wie komme ich ins All?“ Die Schülerin aus Dubai trägt eine rote Fliegerjacke mit Pins und Aufnähern der NASA. Sie ist ein Vorbild für junge Frauen in den Vereinigten Arabischen Emiraten – und ein Gegenentwurf. Alia gewinnt den „Genes in Space“-Wettbewerb, wodurch ihr Genetik-Experiment zum Test an Bord der International Space Station gelangt. Wer, wie die Mitglieder der International Congress & Convention Association, Alia im Dubai World Trade Centre hört, glaubt, dass ihr Traum wahr werden wird: Als eine der ersten Astronautinnen zum Mars zu fliegen. Darüber spricht sie wie selbstverständlich mit dem Kronprinz Dubais.


Seine Hoheit Scheich Hamdan bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Kronprinz von Dubai und Chairman des Executive Council of Dubai, ist Schirmherr des 57. ICCA-Kongress vom 11. bis 14. November 2018. „Wir fühlen uns sehr geehrt, von Seiner Hoheit dem Kronprinzen die offizielle Schirmherrschaft für unseren Kongress zu erhalten“, betont ICCA-Präsidentin Nina Freysen-Pretorius. Mitglieder der Königsfamilie übernehmen die Schirmherrschaft für Schlüsselveranstaltungen, die einen Mehrwert für das Emirat beinhalten. Durch die Unterstützung des Kronprinzen bekräftigt Dubai sein Commitment für die globale Kongressindustrie.

Es ist das erste Mal, dass die ICCA ihren Jahreskongress im Nahen Osten abhält. Die strategische Lage und die Neugier mobilisieren 1.156 Delegierte aus 79 Ländern – ein neuer Rekord außerhalb Europas. „Wir glauben, dass wir durch die Zusammenführung der weltweit führenden Experten unserer Branche in Dubai ein starkes Vermächtnis an Wissen hinterlassen werden”, sagt Freysen-Pretorius. „Gleichzeitig werden die ICCA-Mitglieder viel von den Erfahrungen und Visionen dieser großartigen Meeting-Destination lernen.“ Die Teilnehmer erleben das Dubai World Trade Centre, Dubai Business Events und Emirates als ausgezeichnete Gastgeber.

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„Monday Morning Wake-up Call” mit Alia Almansoori: Die 16-Jährige will eine der ersten Astronautinnen auf dem Mars sein.
FOTO: ICCA WORLD

Der Nahe Osten zählt zu den Wachstumsregionen für internationale Verbandskongresse. Das bringt der Region einen Sitz im ICCA-Vorstand ein und einen Regionaldirektor. Dubai investiert hier seit Jahren wie in das Dubai World Trade Centre, dessen Fläche sich durch die neuen Hallen Zabeel 4, 5 und 6 auf 122.000 qm erweitert hat, inklusive Ballsaal und 42 Tagungsräume. Das zahlt sich aus: 2018 hat Dubai Business Events 261 Ausschreibungen für Meetings, Konferenzen und Incentives gewonnen und weitere 153.640 Teilnehmer. Das entspricht einer Steigerung um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Wir nutzen die Kraft von Konferenzen, um den schnellen Übergang zu einer wissensbasierten Wirtschaft zu erleichtern und den wissenschaftlichen Fortschritt und die Schlüsselindustrien in Dubai und den VAE zu fördern”, sagt Seine Hoheit Helal Saeed Almarri, Director General des Dubai Department of Tourism and Commerce Marketing in seiner Ansprache. „Die Kongressindustrie treibt andere Branchen zum Wandel an. Dubai ist ein Zentrum.”

Bis zur EXPO Dubai 2020 will das Emirat neun Mrd. US-Dollar in seine Infrastruktur investieren. Einen Vorgeschmack auf das Weltausstellungsareal mit dem neuen Dubai Exhibition Centre (DEC) bekommen ICCA-Mitglieder bei der Site Inspection. Besonders beeindruckt sind jene Delegierte, die sich die Bilder „Dubai 1960“ und „Dubai 2018“ ansehen: Sie zeigen die rasante Entwicklung der Hafenstadt zur Metropole seit den ersten Erdölfunden 1966.

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ICCA-President Nina Freysen-Pretorius, members of the board and the team and their hosts.
FOTO: ICCA WORLD
 

ABOUT ICCA

The International Congress and Convention Association (ICCA) unites the world’s leading suppliers in handling, transporting and accommodating international meetings and events and comprises over 1,100 member companies and organisations in almost 100 countries worldwide. ICCA members represent the top destinations worldwide and experienced specialist suppliers. https://www.iccaworld.org

Seither macht Dubai Schlagzeilen mit Bauprojekten wie den künstlichen Inselgruppen „The World Dubai“ in Form der Weltkarte oder „Palm Islands“ in Form einer Palme mit dem Hotel Atlantis Dubai. Ebenso ehrgeizig sind das Hotel Burj al Arab mit „sieben Sternen“ oder der Burj Khalifa, mit einer Höhe von 828 m das welthöchste Bauwerk. Elf seiner Etagen belegt das luxuriöse Armani-Hotel.

Bei allen Ambitionen und Träumen wahrt Dubai beim ICCA-Kongress den lokalen Bezug, sei es mit traditionellen Sitzecken auf Teppichen oder interaktiven Formaten wie der „Caravan of Associations“ mit 20 Führungskräften aus Verbänden; von der Academy of Eating Disorders bis hin zur International Society of Surgery. Wie auf einem arabischen Bazar stehen die Anbieter, hier Convention Bureaus und Centers, an Tischen. Sie rufen den Verbänden Fragen zu wie „Wie können Ausschreibungsverfahren transparenter gestaltet werden?“ und hoffen, dass möglichst viele an ihren Tisch kommen und ihnen Antworten geben. Die ICCA-Mitglieder werden zu Marktschreiern – mit viel Gelächter. Das Format kommt bei den Teilnehmern sehr gut an.


Nicht zuletzt wünschen sie sich neue Tagungserlebnisse. 89 Prozent von ihnen stimmen später in der Teilnehmerumfrage zu, dass die Konferenz experimentelle und interessante Konzepte zu Meeting-Design enthielt. Dafür hat sich Nina Freysen-Pretorius stark gemacht. Bevor sie nach zwei Amtszeiten abtritt, setzt sie eine weitere Duftmarke mit dem „Inspirational ICCA Women Award“. „Durch mein Amt als ICCA-Präsidentin habe ich mich kontinuierlich bemüht, Frauen in unserer Branche zu fördern“, hebt Freysen-Pretorius hevor. Die Südafrikanerin fügt hinzu: „Die Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsplatz bleibt weltweit eine Herausforderung, ungleiche Chancen und Vergütungspakete bleiben eine Realität. Ohne weibliche Vorbilder, die als Leader oder Präsidentinnen gesehen werden, werden Frauen nicht ihren rechtmäßigen Platz in der Gesellschaft einnehmen können.“

Die Awards überreicht der in Dubai gewählte neue ICCA-Präsident: James Rees, Executive Director des ExCeL London. Ob eine Geste der Solidarität wegen des anstehenden Brexits oder nicht: Der Engländer setzt sich gegen den Spanier Juan Jose Garcia (BCO Congresos) und den Niederländer Eric Bakermans (Netherlands Board of Tourism and Conventions) durch. „Als ICCA-Präsident werde ich ein Verfechter für unser Geschäft sein, ein Vorkämpfer unseres Sektors und dafür sorgen, dass die Stimme der ICCA von der Regierung gehört wird, in einer Sprache, die sie versteht“, verspricht Rees. In seiner Rede spricht er auch über seine Großmutter aus Deutschland und den Zweiten Weltkrieg. „Deshalb weiß ich um den Wert von Reisen und die Begegnungen mit Menschen.“  KERSTIN WÜNSCH
 

www.iccaworld.orgwww.visitdubai.com



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